Lics Pincészet és szőlőbirtok

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Budafoker Keller- Fahrt

Weinkellerbesichtigung mit deutscher Führung, Swaebische Life Musik, Praemierte Weine, ’Poncich-Terek’ -Gemeldeausstellung in dem Lics Weinkeller Budafok

DAS ERSTE 'BUDAFOKER- KELLER FAHRT' PROGRAMM in diesem Jahr findet am 3. Märcz 2018. statt.

Schwäbische Stimmung im Lics-Weinkeller: Die Donau-schwäbischen Wurzeln und Traditionen werden durch das Programm im Lics-Weinkeller belebt. (1221 Budapest Kossuth Lajos Straße 44; Öffnungszeit: 14.00 Uhr-21.00 Uhr:)

Schwäbische Life Musik
Im Weinkeller musiziert das Duo
'Heimattöne' aus Vértessomló.

Gemäldeausstellung ‚Poncich-Terek
Der Künstler (Sándor Soproni Kiss - zum Künstler des Monats im Februar 2017 gewählt) stellt seine Gemälde selbst auf Deutsch zur Schau.

Das Wort „Poncicher“ stammt aus dem Deutschen „Bohnenzüchter“. „Poncichter“ wurden die deutschsprachigen Wirte genannt, die, unter anderem, auch in der Gestaltung des Soproner-Weingebiets eine große Rolle gespielt hatten. Die “Poncichter“ steckten Bohnen zwischen ihre Rebenstöcke, einerseits weil stickstoffsammelnde Bakterien auf den Wurzeln der Bohnen schmarotzen, andererseits weil die Wirte im Falle eines schlechten Jahrganges die ausgefallene Einnahme mit den Bohnen ersetzten.

Weinkellerbesichtigungen mit deutscher Führung
(um:  14.30, 15.30,16.30,  Uhr)
Eintrittskarte: 1200,- Huf/P, oder mit Ermäßigung  800,- Huf/P,  incl. Weinverkostung von zwei Weinsorten: Etyek-Budaer Syrah-Etyek  2015' und Szekszárder Nora-Bora Kadarka Rozé 2017.

Der Kadarka: Alter Promontorer Spruch – Nicht nur am Ort, sondern auch in den Wiener Gasthäusern gut bekannt und mit Recht berühmt. – Lob des Kadarkas:"Allen Samen lob'im ganzen, Doch Katarken sollst du pflanzen!"
Unser Nora-Bora Kadarka Rozé hat an dem Ungarischen Rozé Weinwettbewerb 2017' die Goldmedaille gewonnen.

Weitere Weinverkostungsmöglichkeiten
bieten sich in den Weinverkostungssälen, die Preise richten sich nach dem aktuellen Listenpreis.

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Budafok:Budafok ist das Weinviertel von Budapest. Das riesige Kellerlabyrinth ist das Zentrum des ungarischen Weinhandels. Die historischen Keller von Budafok veranstalten seit Anfang 2017 an jedem ersten Samstag im Monat – und so auch am 3. März 2018. – die sogenannte „Budafoker Keller-Fahrt“ und erwarten die Besucher mit Weinkellerbesichtigungen, Weinverkostungen und mit verschiedenen kulturellen Programmen.

Aus dem Stadtzentrum Budapests wird eine direkte Busverbindung angeboten. Gäste der „Budafoker-Keller-Fahrt“, die mit dem Bus kommen, erhalten eine Ermäßigung von Eintrittskarten in jedem Weinkeller von Budafok. Die Bustickets sind für 1.000 Ft. erhältlich.

Der Busfahrplan: http://pincejarat.hu/menetrend/"

Schwäbische Wurzeln von Budafok:  Die Anordnung von 1712 hat die Ankunft der ersten schwäbischen Siedler möglich gemacht. Der Stadtteil Promontor ist im Jahre 1739, also erst nach 27 Jahren dieser Anordnung entstanden, und wird seit 1886 Budafok genannt. Am 18.-ten Juli 1712 hat Claudius Verlet, Güterdirektor von Jenő Savoyai, im Auftrag vom Herzog, die Anordnung erlassen, nach der die Siedler, die bereit waren, auf dem damals noch unbewohnten Weinberg "Promontorium Csepeliense" Wein anzubauen, kostenlos in den Besitz vom Gebiet gelangten. Weiterhin wurden ihnen noch kostenlose Weinrebe und Steuerfreiheit für sieben Jahre versprochen. Am Anfang des XVIII. Jahrhunderts kamen die deutschen Ansiedler aus dem Rheingebiet, mit Mehrzahl junge Ehemänner, die wegen der dortigen ständigen Kriege und der Hungersnot die Erlaubnis zur Aussiedlung bekommen hatten. Solche Familien, die sich schon vor ihrer Ankunft in Promontor mit Weinbau beschäftigt haben, und ihr Wissen auf die Gründung der hiesigen Weinkultur anwandten. Die drei Originalexemplare des Vertrags wurden 1940 leider zunichte, dessen Text ist uns aus dem Buch des deutschen Autors, Anton Tafferner bekannt, das 1977 über die Geschichte der Donauschwaben erschienen ist. Die Möglichkeit der siebenjährigen Steuerfreiheit und die des kostenlosen Grundeigentumserwerbs hat die Familien zusammengeschmiedet, und im Jahre 1736 haben sich 25 Familien so entschieden, dass sie sich endgültig hier ansiedeln. Drei Jahre später haben die ständigen Bewohner die Gemeinde Promontor gegründet. Großer Vorteil der Gemeinde war, dass sie als Einliegergemeinde ihre Verpflichtungen in Richtung der Herrschaft abkaufen durfte, und so ihren eigenen Wein anbauen konnte. Die Entwicklung der Gemeinde war von der Zusammenhaltung ihrer Bewohner, und von ihrer Existenz als Gemeinschaft bestimmt. Am Ende des XVIII. Jahrhunderts haben die hier Lebenden Johannes Nepomuk das erste öffentliche Standbild aus Peterspfennigen, das heißt aus öffentlichen Spenden, errichtet. Die Statue ist bis heute in Budafok zu sehen. Wichtiger historischer Fakt ist, dass im Laufe des Freiheitskampes im Jahre 1848-1849 sich die damals vollends deutschsprachige Bevölkerung neben die Freihetskämpfer stellete, ihnen Neulinge, Lebensmittel und Geld spendete. Um die Wende des XIX-XX. Jahrhunderts, als viele in der Hoffnung des Lebensunterhalts vom Land in die Hauptstadt zogen, begann die Gemeinde ihren schwäbichen Charakter zu verlieren. Die sich nach Stadtteilen bildenden Zivilorganisationen betrachten die Traditionspflege als ihre Aufgabe. Auf dem Savoyaer Platz in Budafok, an der Promontor Historischer Gedächtniswand erhält eine Gedenktafel die Namen der ersten schwäbischen Ansiederfamilien für die Nachwelt. (gesammelt aus den Materialien der Lokalhistoriker László Garbóci und Mihály Bartos)

A térképen jelölve:
Lics Pincészet, Budafok
1221 Budapest, Kossuth Lajos utca 44.